Die perfekte Balance - mit dem richtigen Trainer

      Die perfekte Balance - mit dem richtigen Trainer

      Balance ist alles! Essentielle Grundübungen kommen im normalen Training meist zu kurz, weil Fahren einfach viel mehr Spaß macht. Während jetzt im Winter bei Schnee und unter -10°C ohnehin für die meisten von uns Trial-Training im Gelände eher nicht in Frage kommt, bieten sich Balance-Übungen zum Zeitvertreib geradezu an, um in der kommenden Saison fit zu sein. Ein Balance-Brett kostet nicht viel und kann täglich genutzt werden (z.B. beim Zähneputzen früh und abends), und ein trockenes Plätzchen für's Bike findet sich immer, und sei es in der Garage. Mit dem richtigen Instruktor macht man außerdem sehr schnell Fortschritte :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „RT125“ () aus folgendem Grund: Ergänzung

      Falls jemand eine Anregung sucht, um seine Balance zu verbessern, hier die „Werkzeuge“ mit denen ich z.Zt. übe:
      • Slackline (zwischen Balkon- und Zimmertür, mit Kantholz als Querbalken/Riegel)
      • Balance-Brett (beim Gemüse-Schnippeln, Kochen, Abwaschen, Video schauen)
      • Balance-Kissen (einbeinig Zähneputzen, Diagonale im Vierfüßlerstand)
      • Trial-Fahrrad (Trackstand, neben Türpfosten in der Wohnung)
      • Trial-Motorrad (Trialstop in der Garage, neben einer Säule)
      Seit ein paar Wochen jeden Tag ein paar Minuten üben und die Fortschritte sind langsam spürbar, wenn auch bescheiden. Vor Kurzem konnte ich nur wenige Sekunden das Gleichgewicht halten, jetzt falle ich zumindest schon mal nicht sofort um. Das macht mir Hoffnung, in der kommenden Saison vielleicht ein paar „Füße“ weniger zu kassieren ;)



      Was macht Ihr denn so um Eure Balance zu verbessern, bzw. wie habt Ihr es gelernt, bzw. wie lange hat es bei Euch gedauert bis Ihr es beherrscht habt?
      Bilder
      • Balance-Training-Ausrüstung.jpg

        192,87 kB, 714×1.000, 183 mal angesehen
      Bei mir ging es wochnelang nicht voran mit dem stehen. Ich habe auch wie du im video immer das Bike von links nach rechts geschaukelt und mein ganzer körper hat sich bewegt.

      Dann habe ich mir mal den Rat von Ryen Young zu Herzen genommen und die Balance durch minimale Lenkbewegungen gehalten. Das macht echt Sinn, hat zwar auch gedauert aber jetzt klappts manchmal schon recht gut.

      Hier der Link:



      Ach ja das Training mit der Ziege ist sehr zu empfehlen. Da könnt ihr euch bei jedem Mulatrial profilieren. WTF

      Chris Hingefallen schrieb:

      Balance durch minimale Lenkbewegungen

      Super Tipp, Danke :thumbsup: Die Argumente von Ryan im Video sind dafür auch vollkommen nachvollziehbar! Wie beim Kraulen (Schwimmen), da habe ich mich auch beim Lernen furchtbar mit den Beinen wortwörtlich „abgestrampelt“ - bis dann die Korrekturanweisung vom Trainer bzgl. Hauptaugenmerk auf Armeinsatz kam (Beine nur zum Stabilisieren, Arme machen die Hauptarbeit) - auch mit dem Argument dabei nur einen Bruchteil der Kraft zu verbrauchen ...

      Balance Übungen im Winter

      Fast ein Jahr später, mittlerweile etwas mehr Erfahrung, wieder das gleiche Problem: im Gelände ist wegen Schnee kein guter Grip vorhanden und deshalb kaum sinnvolles Training möglich. Zumindest findet sich dafür nicht weit weg von zu Hause immer irgendwo ein ruhiges Plätzchen zum ungestörten Üben der Balance ...

      meck-kis schrieb:

      "Kein guter Grip- kein sinnvolleres Training möglich"...

      Das habe ich nicht behauptet, ich schrieb kaum, nicht kein. Heute hatte ich mich z.B. im Gelände bei -3 °C und 15 cm Neuschnee eine Stunde lang ausgetobt und hatte viel Spaß dabei, aber "sinnvoll" war das ganz sicher nicht. Außer "sinnlosem Rumgeballere" im "Tiefschnee" war mir einfach nicht viel anderes möglich. Schon bei der geringsten Steigung dreht das Hinterrad durch, bei geringster Betätigung der Bremsen blockieren die Räder. Was ich z.Zt. erlernen will (Versetzen und "Floater" - Lupfen mit seitlichem Versatz) setzt ein Mindestmaß an Grip voraus und der ist derzeit bei dem Wetter schlichtweg nicht vorhanden. Deshalb nutze ich diese "Zwangspause" lieber für Basisarbeit an der Balance, dafür sind die Wetterverhältnisse wiederum ideal: kleinste Fehlhaltungen werden in der engen Kehre sofort bestraft, am besten auf gefrorener Pfütze mit Neuschnee drüber ... wenn's da klappt, dann sicher auch im Sommer ... da hast Du Recht :thumbsup:
      Bilder
      • IMG_2307.JPG

        141,04 kB, 720×405, 125 mal angesehen
      Wenn ein Kind zur Risikoabwägung noch zu unerfahren ist und/oder noch nicht differenzieren kann zwischen individuellem Bericht und konkreter Aufforderung zum Nachmachen, dann sollte es sich am besten noch nicht alleine unkontrolliert/unmoderiert dem Medienkonsum zuwenden. Ich hätte jedenfalls keine Probleme damit, wenn meine Kinder (so wie ich) beim Training im Gelände stets Helm tragen, bei Balance-Übungen mit weniger als Schrittgeschwindigkeit im Garten oder in der Ebene aber nicht, sofern sie bereits (so wie ich) bereits ein Mindestmaß an Maschinenkontrolle beherrschen und den Hitzestau mangels Fahrtwind nicht mögen. Und wenn ein Kind tatsächlich jeden Sch***, das es im Internet sieht ungeprüft/unreflektiert nachmachen will, hat es sicher ganz andere Probleme :D
      Nix für ungut.
      Guten Rutsch (und später wieder Grip) ;)
      Axel

      Seniorhanseat schrieb:

      ...kenne Fahrer, die sind ganz entzückt bei den von dir beschriebenen Gelände-/Wetterbedingungen. Lassen vorher möglicherweise den Reifendruck noch unter 0,3 ab ... :D

      Mir hat's ja auch Spaß gemacht, aber obwohl ich hinten schon nur 0,2 drin hatte, konnte ich die Physik auf Eis trotzdem nicht überlisten :whistling:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „AJK“ ()