So gleich, so verschieden… …und manchmal sogar intolerant.

      So gleich, so verschieden… …und manchmal sogar intolerant.

      Was macht den Unterschied der Szenen "Classic" und "Modern" im Trialsport aus, und was eint diese wieder?
      Ein sicher nicht mehr ganz neues Thema, aber immer irgendwie aktuell.

      Auszug:
      ...ganz so schlimm ist es sicher nicht, aber manchmal wundert es mich schon dass hier unnötige „Abgrenzungen“ entstehen, oder hier und da zu spüren sind.
      Woher kommt dieses „Ihr könnt doch gar nicht mehr richtig Motorrad fahren“, „Wisst Ihr eigentlich wie komisch eure bunten Klamotten aussehen“ oder
      „Das ist doch kein Motorrad mehr – das ist ein greller Haufen Leichtmetall mit Wasserkühlung“?...

      Der ganze Beitrag hier:
      trialjahrzehnte.wordpress.com/…anchmal-sogar-intolerant/
      Ja klar, aber es ist hier ja kein Politikforum, sondern ein Trialforum.
      Im Vergleich zu wirklich relevanten politischen oder gesellschaftlichen Problemen in Deutschland und der Welt wäre hier jeder Buchstabe überflüssig.
      ABER: Wo wären wir denn wenn wir unseren Sport und die anderen "unwichtigen" Dinge nicht hätten?
      In einem langweiligen Leben - und die Welt wäre auch nicht besser, im Gegenteil.

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      Jedes Hobby, egal welches, sollte Spaß machen und der sollte auch immer im Vordergrund stehen, dieser Spruch „Leben und Leben lassen“ ist so genial wie total abgeledert zugleich und passt eigentlich nicht so recht zu unserer Mentalität. In unsere Gesellschaft gib es immer Neider denen was mißfällt oder dem anderen etwas nicht gönnen ob sie nun den andern mit Hohn Strafen oder ähnlichem , meist ist ein Defizit die Ursache, respektvoller Umgang mit dem anderen, ach wenn doch alles nur so einfach wär....... !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „dax100“ ()

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      Das gleiche ist aber auch, wenn man mit einem Oldi auf einem modernen Trial fährt.
      Stört mich aber schon lange nicht mehr, da ich ja eh viel weniger fahre als früher.
      Ich vertrete im ganzen Leben, wer mich in Ruhe lässt den lasse ich in Ruhe.
      Macht einfach euer Ding, fahrt Trial, mit oder ohne Pokale, grillt soviel wie es geht und lasst es euch einfach gut gehen, bei Benzingesprächen.
      Wichtig ist, es soll Spaß machen und nicht in Stress ausarten.
      Hamma doch genug, oder ?
      Und nicht soviel lästern über den oder die.
      ;) ;) ;)

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      Vor 25 Jahren war das alles noch nicht so. Anfang der 90er kamen die ersten wassergekühlten Trialer auf den Markt. Bei den Veranstaltungen waren Twins, Lumos und Moderne zusammen in einer Klasse. Lagen zwischen den letzten Twinschockern zu den ersten Wassergekühlten doch gerade einmal 10 Jahre. Seit der Jahrtausendwende hat sich meiner Ansicht nach nicht mehr viel an der Technik getan. Also sind heute auch die Leute mit 20 jahre alten Trialern noch immer Modern, die Kluft zum alten Eisen entsprechend größer.

      Anfang der 90er gab es auch noch Quereinsteiger auf den Veranstaltungen. Leute die mit Springerstifeln, Jeanshose und einer BW Hercules oder einem Moped einfach mal einen Tag Spass haben wollten. Die technische Vielfalt war viel größer, das Können weit gestreckter. Der Weg war das Ziel ! Man hat sich untereinander geholfen und gefreut wenn das Moped des Kollegen die Strapatzen durchgehalten hat. Im Fahrerlager wurde mehr geschraubt, repariert, improvisiert und untereinander geholfen. Da wurde eine Coladose mal schnell zum Endschalldämpfer, der Seitendeckel mit Sikaflex geklebt oder der Rahmenbruch vor Ort geschweißt. Mensch, wie vermisse ich diese Zeit!

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      Genau deiner Meinung.
      Jedoch geholfen wird, wenn ich das richtig sehe, immer noch.
      Ich hab schon geholfen und auch mir wurde schon mit Teilen und "Händen" mehr als einmal geholfen.
      Das würde ich, zumindest, in der Klassik Gemeinde, schon sagen.
      Das sollte auch so bleiben und nennt man Kollegialität :)
      Leider für manche Menschen ein Fremdwort.
      Kenne das noch aus jungen Jahren vom WKC.
      Da konntest du nur von träumen, vom Konkurrent einen Reifen oder eine Kette geliehen zu bekommen.
      Wie schonmal von mir und anderen erwähnt, darf man alles nicht so verbissen sehen.
      Was mich ehrlich wundert, ohne jemanden zu Nahe zu treten, es sind viele "ältere" und erfahrene Klassik Fahrer, die das ganze, meiner Meinung nach, zu ernst und sehr leistungsorientiert sehen.
      Spass haben soll das Motto heißen.
      Der eine schraubt gerne, der andere fährt gerne viel und der andere fährt nur einen Tag und am anderen wird gegrillt.
      Rot Grün Gelb, was spielt das für eine Rolle.
      Wem die Spur, die er immer fährt, zu leicht oder zu schwer ist, geht vor oder zurück.
      Und wem das ganze Klassik Trial zu leicht ist, kann ja modern fahren und sich "da" verausgaben.
      Ich finde auch, daß Regelement, sollte so einfach wie möglich gehalten werden, in jedem Fall beim Klassik Trial.

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      Natürlich wird noch versucht zu helfen. Nur die technischen Mittel und Möglichkeiten sind im Gegensatz zu früher stark begrenzt.
      Bei vielen Veranstaltungen gibt es heute technische Abnahmen. Reperaturen im Fahrerlager werden oft nicht gerne gesehen.
      Bei einer Modernen mal eben den Vergaser rausnehmen und die Düsen durchstoßen ist auch nicht. Dazu muss das halbe Moped auseinandergenommen werden,
      wenn es kein Einspritzer ist.
      Lösungen ala Coladose, Sikaflex oder Schweißgerät sind heute verboten. Es soll sogar Veranstalter geben die das betanken nur auf Planen zulassen und für den Vergaserüberlauf ein Auffangtöpchen fordern.
      Da kann man nicht helfen, sondern nur noch zuschauen wie der Leidensgenosse vor Ende der Veranstaltung frustriert vom Gelände fährt.

      Meine Erfahrung sagt mir, dass bei den Veteranenveranstaltungen alles lockerer gesehen wird. Man hilft sich mehr, weil die Technik einfacher ist. Die Fahrer sind im vorgeschrittenen Alter und müssen sich nichts mehr Beweisen. Man Kommt nicht nur für die Veranstaltung sondern mit Wohnwagen für das Wochenende. Die Veranstaltungen sind schön, aber am schönsten ist der Samstag Abend. Dank an die Familie Kreutz, die mit Lifemusik, offenen Feuer, Wein, Käse und Bratkartoffeln Gressenich immer zu einer der schönsten Veranstaltungen im Jahr werden ließ.