Steckachse Schwinge fest

      Steckachse Schwinge fest

      Bei meiner 4RT (BJ 14, keine Wettbewerbe) ist die Steckachse der Schwinge fest.
      Nach dem Lösen der Kontermutter (rechts) lässt sie sich die Achse drehen, aber nicht austreiben (bis jetzt nur mit Kupferdorn probiert).
      Wie bekomme ich die Achse raus, ohne andere Schäden zu verursachen?

      Auch ein Umlenkungslager ist total verrostet. siehe Bild

      günni
      Bilder
      • IMG_1230.JPG

        112,74 kB, 800×600, 103 mal angesehen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Alpg?nni“ ()

      Alpg?nni schrieb:

      Bei meiner 4RT (BJ 14, keine Wettbewerbe) ist die Steckachse der Schwinge fest.
      Nach dem Lösen der Kontermutter (rechts) lässt sie sich die Achse drehen, aber nicht austreiben (bis jetzt nur mit Kupferdorn probiert).
      Wie bekomme ich die Achse raus, ohne andere Schäden zu verursachen?

      Auch ein Umlenkungslager ist total verrostet. siehe Bild

      günni


      ..hat der Hochdruckreiniger wieder gute Arbeit geleistet. ...
      Immer wieder viel Kriechöl in alle Schlitze der Schwingenachse,vielleicht eine halben Tag etwas zur Seite kippen (in beide Richtungen) damit es besser reinläuft, dann kleinen Kunststoffhammer falls vorhanden anlegen und mit 500 gr. Hammer oder größer versuchen die Achse auszutreiben.Falls du die Gewindeseite nicht vergammelst kann du bestimmt die Achse wieder verwenden, ist hoffentlich nur festgebacken und nicht gefressen !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „dax100“ ()

      Noch zum Bild oben.
      Nur für Spezialisten der 4Rt.

      Schaden: Totale Verrostung Nadellager Umlenkhebel ZFB in FR vorne.

      Ist die Aufnahme, linke Lasche des Umlenkhebels ZFB am Rahmen, nicht eine Fehlkonstruktion?
      Der Kopf der Inbusschraube sitzt dort als lose Passung in der linken Lasche.
      Wenn die Mutter rechts angezogen wird, wird dann nicht nur Druck gegen die Nadellagerabdichtung aufgebaut?
      Hier ist doch die Dichtungsbeschädigung schon vorprogrammiert?
      Warum ist die lose Passung der Inbusschraube, in der linken Lasche, so vorgesehen?
      günni

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Alpg?nni“ ()

      Sehe da per se keine Fehlkonstruktion, die Lager der Umlenkung wie auch der Schwinge benötigen halt viel Pflege und weil es so umständlich ist wird das gern vernachlässigt.

      Ich schaue sehr häufig nach und tausche die gesamte Fettfüllung einmal jährlich aus oft sind auch die O-Ringe nach nur einem Jahr wenig fahren (im übrigen) stark abgenutzt.

      Ich kann mir vorstellen dass zudem bei der Reinigung mit Hochdrucklanze an den Stellen gerne Wasser mit Dreck hinein und Fett rausgedrückt wird, gerade dort wo sich naturgegebener Maßen so viel Schmodder sammelt.

      Unter anderem deshalb bin ich mittlerweile auch ein Schönwetterfahrer ... bzw. nehme Schlammpfannen nicht mehr mit.
      Bilder
      • WP_20180203_19_09_23_Rich.jpg

        320,57 kB, 1.440×810, 101 mal angesehen

      'b-joe schrieb:

      seltsam aber auf die dichtringe kann das ja trotzdem nicht drücken. die länge der hülsen 10+11 bestimmt ja wie weit man das zusammen ziehen kann.

      O. K. das ist richtig, aber warum wird nur eine Lasche zur Befestigung genutzt?

      Zur hinteren verrosteten Büchse/Lager.
      Wenn die Büchsenränder überstehen, warum kann dann doch so Wasser eindringen?
      Das wichtigste ist der Schmierstoff bei allen Bolzen u. Achsen KEIN schwarzes Fett, sondern weiße Pasten ( OKS 270,260 oder Molykote D oder DX) oder weißes Fett. Weißes Fett z B. Molykote Longtherm oder OKS 470 ist sehr Wasserbeständig u. druckbeständig.
      [size=18] [font='arial,helvetica,sans-serif']Nicht, weil die Dinge unerreichbar sind, wagen wir sie nicht, weil wir sie nicht wagen, bleiben sie unerreichbar[/size][/font]
      Benutze seit Jahren Bel-Ray waterproof grease. Das klebt extrem gut und ist selbst mit einem Dampfstrahler schwer zu entfernen, (aber teurer als als Standardzeug aus der Kartusche).

      Das PTFE Zeugs lässt sich viel zu einfach lösen keine bzw. nur wenig Klebewirkung.

      Für Achsen, Schäfte und sonstige Bolzen die nicht festgammeln sollen und KEIN Lager mit geschmiert werden muss benutze ich:

      Never-Seize aus den USA das ist so eine Art "Bärenscheixxe" mit vermutlich hohen Graphitanteil.

      Wirkt nachhaltig, die Entfernung ist nur mechanisch und mit starken Lösungsmitteln möglich. Kommt aus der US Industrie wo die Bohrstangengewinde damit behandelt werden dait man diese später wieder lösen kann. Gibt's in der Form so nicht mehr oder ist nicht mehr erhältlich?

      Verbrauch am Moped hömeopatisch, hab' zwei Dosen davon, selbst die eine werde ich niemals leeren.

      Ich nutze daher die Gelegenheit und die 2. steht hiermit zum Verkauf, 10€ + Versand.
      Näheres über PM.

      Die 2. Dose hat recht schnell einen neuen Anwender gefunden! :)


      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „P-Schrauber“ ()