Selfmade eTrial

      Selfmade eTrial

      Hallo liebe Leute,
      nachdem das "Rolling Chassis" in vier Paketen bei mir angekommen ist (Danke Axel) wurde gesichtet, gereinigt und natürlich wieder zusammengesteckt.
      Auf den ersten Blick erwarte ich keine größeren Probleme mit dem E-Umbau, obwohl mein Motor ein ziemlicher Brocken ist, passt er einigermaßen in den Aprilia Rahmen.
      Kurz zu meinen Komponenten:
      - Motor: Gleichstrommotor vom Gabelstapler 23V/3kW
      - Kraftübertragung: Zwischenwelle mit Ritzeln, Lagern etc. aus dem Kart-Bereich
      - Steuerung: PWM Steuerung mit Strombegrenzung (Eigenbau)
      - Akkus: ....nur zum testen 4x 12V/35Ah..... später LiFePo4 (z.B. Winston)

      Der Motor ist relativ Breit (34cm) und schwer (ca. 20kg) dafür aber preiswert (gebraucht eBay 100,- Euro) und sehr robust. Habe ihn in der Norton mit 48V und bis zu 600 Ampere gequält!

      ... nächste Schritte: Motorhalterungen anfertigen (10mm Alu), Zwischenwelle einbauen und dann erstmal Werkstatttest!

      VG Jürgen
      Hallo liebe Schrauber,
      heute wieder einen großen Schritt gemacht:
      Die hinteren Motorhalteplatten sind im Rohbau fertig, mit Zwischenwellenlagerung!
      Der originale Motorschutz passt fast ;)
      Morgen geht es weiter ....
      VG Jürgen
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      Probelauf bestanden!
      Auf welche Endgeschindigkeit soll ich übersetzen? 50km/h?
      Jetzt geht es an die Elektik ....
      VG Jürgen
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      Bin gerade auf der Suche nach einem geeigneten LiFePo4-Akku.
      Die Zellen von A123 sind schon der Hammer. Aber auch relativ teuer. Ein 24V/30Ah Akku kostet ca. 1500 Euro.
      Habe mir daher die Headway Zellen angesehen. Siehe Link-> ttps://www.i-tecc.de/shop/lifepo4-batterien/bausaetze/24v-lifepo4-bausatz-8s/75/bausatz-lifepo-akku-24v-30ah-headway
      Ein Bausatz 24V/30Ah kostet ca. 510 Euro.
      Der Vorteil der Headway Zellen ist, dass diese verschraubt werden. So kann ich Akku besser an die Platzverhältnisse anpassen und auch ggf. weitere Zellen einfach ergänzen.

      Bin für Ratschläge etc. dankbar......

      VG Jürgen
      Heute mal erste Probefahrt gemacht. Zur Sicherheit nur mit 12V ...... eher Mofa-feeling!
      Das Göbste ist geschafft! Nun kommt die Feinarbeit dran und natürlich muss ein leichter 48V Akku her ......
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      Nach vielen Probefahrten mit bis zu drei Bleiakku´s (40kg !!!) ist nun endlich der neue Akku angekommen.
      Es sind 24 Headway-Zellen (jeweils 2 parallel und dann 12 Pärchen in Reihe) die zusammen 36 V und 24Ah ergeben. Das sollte für 30 - 60 Minuten reichen.
      Der Akku wiegt ca. 10 kg. Das allein dürfe zu etwas mehr Agilität führen. Bin gespannt auf die Testfahrt......
      VG Jürgen
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      Probefahrt mit LiFePO-Akku erfolgreich.
      Bei 350 Ampere ("Vollgas") geht die Akkuspannung von 39 auf 31 Volt zurück. Das ist immerhin noch eine Leistung von fast 11kW!!!
      Akku muss jetzt ordentlich eingebaut werden und dann folgt hoffentlich in den nächsten Wochen der Besuch in OD.....
      VG Jürgen
      P.S.: Der Apparat geht durch "Gas" geben aufs Hinterrad, ist dann aber schon zu schnell. Ich schätze die Höchstgeschwindigkeit mit ca. 60 km/h ein. Letztlich muss wohl eine noch kürzere Übersetzung her!
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      • LiFePO provisorisch eingebaut.JPG

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      Hallo liebe Leute,
      ich bin gefragt worden, warum meine eTrial eine Zwischenwelle bekommen hat.

      Das hat drei Gründe:
      1. Bei der Nenndrehzahl meines Motors muss die Untersetzung 1:10 erreicht werden. Ohne Zwischenwelle wäre dies z.B. einem Motoritzel mit 10 Zähnen und einem Kettenrad mit 100 Zähnen (!!!) möglich.
      2. Ohne Zwischenwelle wäre der Abstand vom Motorritzel zum Schwingendrehpunkt sehr groß, was einen großen Kettendurchhang erfordern würde.
      3. Mein Motor ist sehr breit. Wenn ich den direkt vor der Schwinge montieren würde, würde der Motor wegen der erforderlichen Kettenflucht zum Hinterrad sehr weit links herausstehen.

      Der Nachteil der Zwischenwelle ist der größere mechanische Aufwand beim Bau (Ketten-/Riemenspannung muss auch bei der Primäruntersetzung möglich sein!), etwas zusätzliches Gewicht und natürlich gibt es auch ein paar zusätzliche Reibungsverluste.

      VG Jürgen
      Bei dem vielen trialen, hab ich ganz vergessen, mal einen ersten Praxisbericht zu schreiben.
      Der Zweck des Elektrotrialers ist, bei mir als völliges Trial-Greenhorn, das Üben im Garten. Die Nachbarn sahen etwas erstaunt aus, Motorradfahren im Garten ist ja auch etwas ungewöhnlich. Bin den ganzen Urlaub jeden Tag gefahren. Mein Akku war bis jetzt übrigens immer vor dem der eAprilia alle ;)
      In der Kuhle von Preetz war die Umgebung angemessener und ich habe mich an leichten Hindernissen versucht. Nachdem ich fertig war, hat sich ein Jugendlicher aus dem Verein die Kiste geschnappt und hatte sichtlich Spaß mit ihr, auch wenn der erste Kommentar war "was das denn für ein Schiffe sei". Gefühlt 45 Minuten Netto-Fahrzeit, ohne dass der Akku Schwächen zeigte.
      Fazit bis jetzt: Zum Üben super, für echtes (modernes) Trialen wohl noch ein paar Kilo zu schwer. Ausserdem kann die Übersetzung noch kürzer gewählt werden. Der Winter kommt.....
      VG Jürgen