gelöst: NSU OSL 251 1. Gang sprang unter Last raus

      gelöst: NSU OSL 251 1. Gang sprang unter Last raus

      so, hab alles zerlegt, nun gehts an vergleichen und Spiele prüfen.
      Eventuell bau ich mir auch ein Testgehäuse mit "Durchblick beim
      Schalten" .. :)
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      hallo, das Getriebe hat doch eine einstellschraube für dich Gänge. Diese Schraube drückt auf eine Art halte Feder die den Gang drin hält. Wenn man daran zur einstellung dreht muss man die Schraube in einer bestimmten Stellung wieder fest ziehen . Da sonst die Gänge nicht exakt passen oder rausspringen. Vielleicht liegt darin der Fehler.
      Bislang passt leider alles, Nuten, Federzäpfchen etc.. Die Schaltgabel steht leider
      im 1. Gang denkbar ungünstig, sodass sich hier geringe Spiele addieren.
      Ich werde wohl die Schaltgabel etwas modifizieren müssen. Ich bekomme
      heute 2 Kisten zerlegte OSL Getriebe und werde mal messen und messen ..

      @Bastlwastl

      ja, die Federklinke hatte ich schon geprüft und die Vorspannung erhöht,
      eigentlich ist das Klinkenzäpfchen lose und dreht sich, aber ich prüfe das
      mal.

      Gruß
      Volker
      die feder"sperren" oder rastbolzen halten den gang nicht drinne. sowas ist eher eine positionierungs hilfe, auch bei modernen getrieben.
      gänge springen idr raus wenn die mitnehmerklauen an den zahnrädern verschlissen sind. die eigendlich rechwinkligen oder leicht hinterschliffenen klauen sind dann in ungünstiger richtung abgeschrägt und bei belastung drücken sich die zahnräder achsial auseinander. erhöhung des federdrucks an der rastung erzeugt dann nur verschleiss oder bruch an der schaltmechanik, lager oder gehäuse.
      die räder vom 1. gang scheinen mir unten, auf den fotos, zu liegen und man sieht davon nicht viel.
      Hallo,

      bei den alten Montesas fliegt gerne mal der 2. Gang unter Last raus. Besonders, wenn das Getriebe häufig ohne Kupplung geschaltet wurde. Als Abhilfe hat man die Schaltklauen mit 10 Grad hinterschliffen. Die Methode erzeugt etwas Radialspiel im Getriebe (man spürt das bei Lastwechseln), dafür fliegt aber kein Gang mehr raus!

      Gruß Reinhard
      Ein Mann sollte in seinem Leben ein Haus bauen, einen Sohn zeugen und (scheiß auf den Baum...) eine Montesa fahren!
      Jupp @b-joe ! :thumbsup:

      an einem Zahnrad des 1. Ganges (das in den Kickerantrieb eingreift) waren die
      Mitnehmer"Zapfen" etwas verschlissen, das war wohl der Grund.
      Ich baue jetzt ein etwas weniger abgenutztes Zahnrad ein, und hoffe auf Besserung.

      Ich baue mir auch flugs aus einem alten Getriebe ein Schaugehäuse mit Löchern, um
      mal zu sehen wo noch Spiel an der Schaltgabel selber ist.
      Hallo,

      die 10 Grad habe ich aus der Erinnerung heraus geschrieben, ohne lang darüber nachzudenken. Kommt mir jetzt auch ein wenig viel vor - vermutlich bekäme man dann Probleme beim Schalten, weil der Gang nicht mehr raus will. Und die Schaltklauen würden an der Wurzel unnötig geschwächt, weil schmäler. Das Radialspiel wäre dann auch unnötig groß.

      Gruß Reinhard
      Ein Mann sollte in seinem Leben ein Haus bauen, einen Sohn zeugen und (scheiß auf den Baum...) eine Montesa fahren!
      Zu den abgenutzten Schaltklauen bzw -Fenstern kommt noch die Möglichkeit, dass die Klauen nicht weit genug ins Fester eintauchen. Das kann durch falsche Ausdistanzierung der Wellen, oder verbogene Schaltgabeln verursacht werden. Schaltgabeln wiederum verbiegen gern durch raushupfende Gänge... ;)

      Hans
      die neue dreier Klaue ist tatsächlich schon leicht hinterschliffen und schön,
      aber das Startrad mit den Schlitzen schaut sehr grobschlächtig aus und fühlt
      sich schon schräg abgenutzt an...

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      Das schaut soo schlecht eigentlich nicht aus, sofern die Klauen wirklich hinterschnitten sind. Das, und die Rechtwinkligkeit/Hinterschneidung der Fenster, kannst ja mal mit einem feinen Winkel und Haarlineal überlüfen. Die Fenster könnte man -wenn man wirklich eben und gerade feilen kann- mit der Diamantfeile nachzupfen, ich glaub aber, dass der Grund woanders liegt.
      Gruß
      Hans