Bau eines Heckträgers für die AHK

      Bau eines Heckträgers für die AHK

      Servus miteinander,

      vor gut zwei Wochen hatte ich hier im Forum schon mal nach einem gebrauchten Heckträger gefragt und mich dann doch sehr schnell zum Eigenbau entschieden:
      Suche gebrauchten Heckträger bzw. Bauplan dafür
      Hier im Forum habe ich viele gute Ideen gefunden und Thias hat mir sogar den Bauplan seines Träger zur Verfügung gestellt, hierfür nochmals ein großes Dankeschön :thumbup: .

      Letztendlich wollte ich dann doch was "eigenes" bauen und nach ein paar Handskizzen stand der Entwurf.
      Aaaaaaaber zum Konstruieren brauche ich auch die echten Maße.......nur böd daß ich noch gar kein Moped habe welches ich dann auch auf dem Heckträger rumfahren kann =O
      Da ich aber wusste dass der Robert Behr mir zumindest bei dem beschriebenen Problem mit dem fehlenden Moped helfen kann, habe ich mir am............

      Mittwoch 17.04.:

      ......den Anhänger vom Nachbarn geliehen, bin nach ND zum BEMO Robert gefahren und habe mir eine nagelneue Montesa gekauft.

      Donnerstag 18.04.:

      Mit ein paar Fichtlatten habe ich einen maßgeschneiderten Prototypen des Wunschträgers gebaut:


      Dienstag 23.04.:

      Das Holzmodell ins CAD übernommen und auch gleich die Maße auf Herstellbarkeit optimiert:


      Donnerstag - Freitag 26.04.:

      Eine 6 Meter Stange Rechteckrohr 50 x 30 x 2 auf die benötigten Maße geschnitten, einen Fetzen Flachmaterial 80 x 200 x 10 und zwei Stutzen aus 60 x 30 x 3 hergerichtet.

      Sonntag 28.04.:

      Die Montesa von allen überflüssigen Teilen befreit und auch "Entkorkt"........halt Fahrfertig gemacht.

      Dienstag 30.04.:

      Den Heckträgerrahmen geheftet, die Traverse bzw. Anbindung zum Eufab-Schnellspanner gebaut und erste "Anprobe":


      Der Trägerrahmen ist nun auf der Anbindung positioniert und Ausgerichtet, das nach hinten rausstehende überflüssige Material abgeschnitten.
      Morgen noch das fehlende Rohrstück für´s Hinterrad und die "Angstabstützung" anheften, zwei Ösen für die Karabinerhaken der Gurte und zwei Laschen für die Beleuchtung- Nummernschild-Leiste basteln und anheften, am Samstag dann alles komplett Fertigschweißen und am Montag den 06.Mai geht der Träger zum Verzinken........fertig :)

      Fortsetzung folgt...........

      Trialsprotte wrote:

      [was wiegt so eine Montesa, 68 ?


      Wohl eher 78 (soviel wiegt zumindest meine 4RT, BJ 2016, fahrfertig, vollgetankt, ohne StVO Kit, laut Website 74 trocken) ;)
      Null zum Gruß ✊
      Axel
      youtube.com/AJKTrialSport

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      Servus miteinander,

      ja die liebe Stützlast :P .
      Ehrlich gesagt habe ich schon auch ein bisserl blöd geschaut als ich die Montesa auf zwei recht genaue Waagen gestellt hab...….hinten 40Kg und vorne 38Kg, damit hatte ich nicht gerechnet....sondern mit irgendwas um die 72 - 73kg.
      Aber diese 5Kg mehr machen mir jetzt echt keinen Puls ^^ …..warum auch?????

      Ich hatte bis vor zwei Wochen die originale und abnehmbare Westfalia-Kupplung, da hab ich den Radlträger draufgepackt.....das E-Bike von meinem Weibchen und mich selber ganz hinten drauf. Das waren so ca. 115KG auf dem Kugelkopf. Töchterchen hat am Radlauf das Einfedern mit dem Maßband beobachtet.....zuerst statisch und dann bin ich da hinten mit aller Gewalt drauf rumgewippt...…..das Fahrwerk vom Yeti hat sich nicht mal "Geräuspert".
      Was mir aber schon länger nicht getaugt hat...... so ne abnehmbare Kupplung hat halt doch ein bisschen Spiel, das merkt man wenn man den Radträger hinten mit kurzen und ruckartigen Bewegungen rauf und runten "naggelt" (bayrische Begrifflichkeit für hin-und her bzw. rauf- und runter etc.) ;)
      Da die Westfalia selber auch nur für max. 80Kg ausgelegt ist, wollte ich die Verschlußmechanik des abnehmbaren Kugelkopfes in Anbetracht der ja vorsätzlichen Stützlastüberschreitung durch mein Konstrukt plus Moped nicht noch weiter "Ausnaggln".
      Ich hab die Westfalia gegen eine starre von MVG getauscht, die ist vom Hersteller schon mal für 100KG ausgelegt.....hat also mehr Eigenstabilität. Das dadurch die offizielle Stützlast natürlich trotzdem bei nur 80Kg bleibt ist mir schon klar.
      Der Träger wiegt um die 18Kg plus die Montesa mit 78Kg sind nach Adam Riese 96Kg......also 16Kg über dem was der Yeti darf.
      Da das Fahrwerk bei so einer "Belastung" nicht mal ein bisschen Zuckt...….wird das Übergewicht bei ner Kontrolle wahrscheinlich gar nicht Auffallen......also für mich und mein Gewissen ist alles gut.

      Post was edited 1 time, last by “mikka” ().

      Ich verwende auch die Eufab. Es gibt laut Hersteller 2 Varianten. Die höherwertige hat laut telefonischer Aussage von Eufab ein Gutachten von 68 Kg Freigabe!
      Da fast alle die Eufab verwenden ist die Stützlast Diskussionen des Autos somit überflüssig.

      Post was edited 1 time, last by “meck-kis” ().

      Servus zusammen,

      hier ein kurzes Update:
      Bis auf die immer noch fehlende Hinterradstrebe ist der Träger zusammengeheftet:
      [

      Und hier komplett mit der Lichtleiste:


      Morgen wird Fertiggeschweißt und verputzt.....und am Montag geht´s wie geplant zum Verzinken.
      Ich freu mich schon auf´s nächste Wochenende.......da wird "klein Montesa" dann das erste mal ausgeführt.
      Das wird Spannend......neues Trägergedöns und das Moped ist auch noch keinen Meter mit Motorkraft bewegt worden :thumbsup:
      wenn du schon die zulässige stützlast überschreitest solltest du evtl besser die rückleuchten gesetzeskonform anbringen. ;)
      und vor dem verzinken ausreichend grosse (10-12mm) und an passender stelle löcher in den rahmen bohren.
      der verzinker mag keine geschlossenen hohlräume, der taucht das teil in verschiedene bäder zum reinigen und entrosten, danach dann in ein heisses flüssiges zinkbad.
      alles was rein läuft muss auch gut wieder ablaufen können, ohne das teil mehrfach zu wenden.
      Servus zusammen und danke für die Hinweise mit der Beleuchterei.
      Hab gerade Seite 38 der Trialsport 469 vor mir liegen: trialsport.de/sadyn/uploads/files/1428570295.pdf

      Der Durchmesser eines Trialhinterrades liegt bei 70cm, somit müsste der Abstand beim Nonstop von der rechten Leuchtenaussenkante bis zur
      rechten "Ladungsaussenkante" grob geschätzt min. 60cm sein und beim Werxxfahrer durch die grösseren Rückleuchten bei ca. 55cm.
      Zur linken Seite hin ist´s nicht viel anders...…..

      Bei meinem klebe ich links und rechts noch Reflektoren dran, und gut isses.
      Dass Lieferungen ab Werk mit TÜV Abnahme oft nicht dem Gesetzestext entspricht, erlebe ich regelmäßig. Dann muss der Kunde dem Hersteller oft Nachhilfe geben...

      Gockel mal nach " Abstand Rückleuchten " für den exacten Text.
      Ob ein Rückstrahler da korrekt ist ? Der leuchtet ja nicht wirklich
      Siege, wenn du kannst.
      Verliere wenn du musst.
      Kapituliere nie
      Heidi Hetzer, 20.06.1937 - 21.04.2019,
      zur Erinnerung an die Frau ohne Bremse
      Das ist mir bekannt.



      Zumindest verlangt das mein TÜV Beamter wenn ich was Abnahmepflichtiges baue.

      Eigenbau Träger für die anhängerkupplung zählen ja als Ladung und müssen deshalb auch nicht abgenommen werden wodurch das allles natürlich eine Grauzone ist.

      Zu 95 % wird kein Bulle was sagen weil sie sich selber nicht auskennen aber es gibt leider auch immer den einen der meint er weis alles besser.
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