Gewinde Ölablass Fantic 300

      Frank F wrote:

      ...ich würde auch bei zerlegten Motor ein Gewindeeinsatz nehmen . Das hält ewig ....
      ...und Lee ...wenn Du sowieso Ölwechsel nur über Deckel machst kannst Du das Loch auch zu schweißen
      ...und gut ist...


      einer in Mailand wollte mir klarstllen das sein motor, mit zugeschweisste oelablassloch, definitiv und des deswegen ein Werksmaschine war.
      :rolleyes:
      "
      .................I have an alternative to Torfu for non vegitarians........"



      oh really, what is that?


      ......PORK!​

      Soerupwichtel wrote:

      Moin ,
      ich habe auch sehr gute Erfahrungen mit helicoil oder Konkurrenzprodukten , auch bei Ölablass schraube.

      Warum egtl. Ölwechsel über den Seitendeckel , ist es nicht aufwendiger bzw ist dem Ablassschrauben gewinde so wenig zu trauen ?

      Fragt + grüßt Hein


      ...man nehme IMMER einen NEUEN ALUDICHTRING und ein wenig GEFÜHL Handgelenk dann funktioniert
      ...das eigentlich. ...aber die Mopeds sind ja alle so an die 30 oder mehr und hatten dann auch den einen oder
      ...anderen Mechaniker wo das mit dem Gefühl nich so war, wenn Du dann bei ca. 57 Ölwechsel bist und
      ...meinst ...ah...kleiner Tick geht noch. ..dann haste den Salat....
      Wow, was für'n traffic hier :)
      Vielen Dank für eure regen Beteiligungen!!!

      @Gerd: Panzerschrauber??? Was definitiv stimmt: Es ist nicht weit her mit meinen Schrauberkenntnissen, da mir an allen Ecken und Enden die handwerklichen Grundlagen fehlen ... Macht eine Lehre Kinder! Ich bin aber so interessiert an der Materie, dass ich vielen Sachen gerne auf den Grund gehe und dadurch ab und an auch etwas zustande bringe und dazulerne.

      @Frank: Sehr coole Helicoil-Bildergeschichte :thumbsup:, vielen Dank! An Helicoil habe ich auch als Erstes gedacht. Wie sieht es mit den Spänen aus? Bleiben die alle den dem Fett hängen oder landet durch das Aufbohren auch Einiges im Gehäuse ... dann wohl eher suboptimal.
      Neuer Aludichtring? Ich dachte immer Kupfer sei das Richtige? Klär mich bitte auf!

      Momentan (ja, ich lasse das Ganze ruhig angehen ... bei dem Wetter ist Zeit ...) habe ich noch die Idee für eine Zwischenlösung:
      Die verbaute Ölablassschraube hat ein sehr kurzes Gewinde. Darüber steht der Magnet. Ich habe mir das Innengewinde einmal näher angeschaut. Nur der untere Teil des Innengewindes wurde durch die Schraube beschädigt. Es steht noch etwas mehr als die (obere) Hälfte zur Verfügung. Wenn ich jetzt eine Schraube eindrehe, die keinen Magneten hat, dafür aber ein Mehr an Gewinde ... Wie seht ihr die Chancen ?!?
      Im Foto links die alte, rechts die neue Schraube.
      Ich freue mich schon auf eure Antworten :)
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      • Oelschraube_Fantic.jpg

        703.47 kB, 1,600×1,200, viewed 48 times
      Die erste Schraube mit dem Magneten war der Fehler der zu dem spitzen Gewinde geführt hat weil nicht genügend Gewinde zur Kraftübertragung beim Festdrehen zur Verfügung stand, bzw. nur halb soviel wie bei der originalen Ablassschraube.

      ​Schraubt man nun die Schraube mit halb so viel Gewinde darin benutzt aber das gleiche Anzugsmoment geht unweigerlich das unzureichende Gewinde und das weniger feste Gewinde kaputt. Mit der Originalschraube und voller Gewindehöhe wäre das nicht passiert.

      ​Mit dem Restgewinde wirst Du auch nur die hälfte an Anzugsmoment übertragen können, daher hilft diese Lösung m. E. eher nicht.

      ​Ach ja und ich bin immer für eine Lösung ohne Gewindeeinsätze von Helicoil bei Gewinden die zum Getriebe hin offen sind, allein aus dem Grundsatz mögliche Fehlerquellen zu vermeiden, ergo für eine Schweisslösung, bis dato würde ich kleben, wegen der fehlenden Gewindegänge auch die Originale Ablassschraune. Bei der nächsten Motorrevison schweißen und ein neues Gewinde einarbeiten, also den Ursprungszustand wieder herstellen.

      ​Die "Optimierer" und Bastelfreaks können sich gerne austoben, Ihre Sache.
      ...Aluring für Aluwanne bzw. Gehäuse. ..Kupferring für Blechwanne bez. Stahlgehäuse. ..
      ...das hat , unter anderem ,was mit Anzugsdrehmomet zu tun ...
      ...Du hast die Originalschraube ,die gabs wohl mit und ohne Magnet waren aber beide gleich lang..äh..zu kurz
      ...irgendwann ham die wohl gemerkt das daß blöd ist und ham ne längere (aus Alu !?! ) genommen
      ...auf dem Bild rechts, aus ner 305...
      ...wenn ich keinen Gewinderep Satz hätte und das noch nie gemacht habe ,würde ich es mit Deiner längeren ...Schraube probieren. Vielleicht sogar mit ner Fieberdichtung und Loctite mittelfest....
      .
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      • 20191112_185531(1).jpg

        391.28 kB, 1,000×563, viewed 49 times
      Ich weiß Gerd, aber ...
      du siehst doch, dass alleine die Konversation im Forum ungemein viel Lernpotential bietet.
      Warum willst du denn die Trialfahrer unbedingt in die zwei Gruppen technisch Versierte und Planlose aufteilen?
      Wenn ich zur zweiten Gruppe gehöre, müsste ich beim nächsten Kupplungszug-Wechsel in die Fachwerkstatt rennen.
      In jeder Werkstatt, in der ich bis jetzt war, hat man mir gerne technischen Zusammenhänge erklärt und mich ermuntert -wenn sinnvoll- selbst Hand anzulegen. Ich denke der gesunde Menschenverstand sollte einem sagen, bis zu welchem Punkt man dabei gehen sollte.
      Und die Sache mit dem Gewinde ist, denke ich durchaus überschaubar, meinst du nicht auch?
      Gehörst du eigentlich zur ersten oder zweiten Gruppe?
      Grüße
      Thomas

      Frank F wrote:

      ...Aluring für Aluwanne bzw. Gehäuse. ..Kupferring für Blechwanne bez. Stahlgehäuse. ..
      ...das hat , unter anderem ,was mit Anzugsdrehmomet zu tun ...
      ...Du hast die Originalschraube ,die gabs wohl mit und ohne Magnet waren aber beide gleich lang..äh..zu kurz
      ...irgendwann ham die wohl gemerkt das daß blöd ist und ham ne längere (aus Alu !?! ) genommen
      ...auf dem Bild rechts, aus ner 305...
      ...wenn ich keinen Gewinderep Satz hätte und das noch nie gemacht habe ,würde ich es mit Deiner längeren ...Schraube probieren. Vielleicht sogar mit ner Fieberdichtung und Loctite mittelfest....
      .


      Hallo Frank,
      dann habe ich also doch eine Originalschrauube mit kurzem Gewinde.
      Die spätere 305-Schraube ragt aber deutlich weit ins Gehäuse...
      Ich werde meine neue Schraube nach deiner Idee einsetzen und testen ob es dicht ist.
      Dauerhaft verkleben geht dann immer noch.
      Vielen Dank für deinen tollen Input :thumbup:
      Gruß
      Thomas
      Kleiner Abschlussbericht (für alle, die etwas damit anfangen können):
      Die Originalschraube hat, wie oben abgebildet, nur etwa die Hälfte der Länge des nutzbaren Innengewindes.
      Nachdem sich die Ersatzschraube mit dem längeren Gewinde nicht eindrehen ließ, habe ich mir einen 14x1,5 Gewindeschneider besorgt und nachgeschnitten. Dann die Schraube mit einer Fiberring (danke Frank!) eingesetzt. Schraube griff gut ... vorsichtig angezogen ... fühlt sich gut an ... bin erst mal happy ^^ .
      Danke an alle, die mitgeholfen haben :thumbup: !
      Grüße
      Thomas
      Eine Anmerkung zu Gewinden in Alugehäusen:

      Möchte man eine Schraube mit dem "üblichen Drehmoment" anziehen, sollte bei Alugehäusen mindestens eine nutzbare Gewindelänge von 2 mal Gewindedurchmesser im Gehäuse vorhanden sein, dazu eher nur bis zur unteren Grenze der Drehmomentangabe anziehen. Das macht man meist bei M6 oder M 8 Schrauben (z.B. Klemmung Gabelholme) "gefühlsmäßig" richtig.
      Bei 14x1,5 liegen die "Normalen Anzugsmomente" bei ca. 140Nm, denk mal dass niemand eine Ölablassschraube mit dem Drehmoment anziehen wird und auch keine Gewindetiefe von 28 mm (ca. 18 Gewindegänge) erwartet wird. Leider hat man aber nie das Gefühl mit zum Beispiel einem 17er Schlüssel genau das Drehmoment von z.B. 25Nm zu treffen.
      Hier hilft nur ein Drehmomentschlüssel :)