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      ...ich mache das schon lange nicht mehr, da das schon vor über 20 Jahren grenzwertig war.

      In meiner unmittelbaren Nachbarschaft geht das sowieso nicht, denn der Denunziant könnte dein Nachbar sein.
      Sobald ich ein anderes Fahrzeug oder gar Menschen gesehen habe bin ich lieber umgekehrt oder sowieso dort gefahren, wo man niemanden erwarten konnte.

      Auf Verständnis wird man kaum stoßen können und gerade bei der heutigen Umweltdebatte wird es schon nahezu unvermittelbar sein, warum man gerne ein Bachbett befährt oder im Wald über Singletrails.

      Jäger, Förster, Landwirte etc. haben da eine verständlich andere Sicht der Dinge als der Motorsportler, der gerne auf unbefestigten Pfaden wandelt.
      Grüße Karsten

      OSSA MAR 350, TR 80, SDR 250
      Bultaco Sherpa Modell 183, Modell 199

      Post was edited 1 time, last by “fuerdieenkel” ().

      Hier in Deutschland befahre ich nur Feld- und Waldwege. Mit Landwirten und Förstern habe ich schon viele Jahre keine Probleme mehr gehabt. Ich fahre aber auch nur dort, wo explizit kein Verbotsschild steht (was natürlich nicht bedeutet, dass es ausdrücklich erlaubt ist).
      Hab mich letztes Jahr mal mit einem Jäger darüber unterhalten. Der meinte: Ihr Motorradfahrer stört uns nicht, wenn der Auspuff nicht zu laut ist. Denn ihr seid nur tagsüber unterwegs, da ist das Wild eh tief drinnen im Wald und ihr fahrt auf den Wegen.
      Schlimmer sind die Radler, Reiter, Jogger Hundebesitzer oder auch teilweise die 'speziellen' Pilzesammler, die teilweise sogar nachts durchs Unterholz streifen, weitab von den Wegen.
      Das mag eine Einzelmeinung sein, aber - wie gesagt - auch sonst schon lange keinen Stress mehr mit diesem Berufsstand gehabt, wenn ich ihnen begegnet bin. Schlimmer sind die Hundebesitzer. Die fahren mit ihrem Auto den Feldweg zwar auch ein gutes Stück rein - aber offenbar fühlen sie sich dazu eher legitimiert als ich.
      In Slowenien, Rumänien, Albanien etc. da gibt es keine Probleme. Da kommen mir auf Single-Trails öfter mal Reiter, Mountainbiker oder Fußgänger entgegen. Ich fahre dann zur Seite und stell den Motor ab. Vor allem bei den Reitern ernte ich dafür regelmäßig ein freundliches Dankeschön.

      Fred
      Ich hab bei gemäßigter, leiser Fahrweise auf Wegen noch nie Ärger bekommen, grüße aber auch immer freundlich, mache bei Reitern auch mal den Motor aus oder überhole rollend mit maximal großem Abstand....
      Querfeldein Fahren geht gar nicht, egal in welchem Land.
      Gesperrte Waldwege befahre ich nicht, das Schild " Landwirtschaft frei" ignoriere ich schon mal, generell, je dünner besiedelt, desto weniger Ärger, lieber McPomm oder Brandenburg als in S-H...
      Servus,

      auch ich achte darauf, immer möglichst leise und "anständig" rumzufahren. Da hat's noch nie Ärger mit Jägern, Bauern, Spaziergängern oder Reitern gegeben.
      Bin gerade wieder von ner kleinen Ausfahrt mit der XL250, die ich vor einigen Jahren von Gerd gekauft habe, zurück. Und just heute hab' ich wieder ein Jäger-Erlebnis gehabt. Bin rumgetuckert und hab' übersehen, daß ein Jäger auf dem Jägerstand sitzt (normalerweise mach' ich nen weiten Bogen drum rum, da ich die Leute nicht bei der Ausübung der Jagt stören will). Als ich ca. 10m von ihm entfernt war, hab' ich's gechecked. Hab' zu ihm gesagt: "Servus, bin gleich wieder weg." Daraufhin er: "Passt scha" und der Käse war gegessen. So wie man in den Wald hineinschreit, kommt's auch meistens wieder zurück...
      Ich vermeide immer, so gut es geht, Keinen zu belästigen und nichts kaputt zu fahren. Bei den Waldbesitzern liegen die Nerven wegen der Borkenkäferplage ohnehin blank. Da muß man die nicht noch zusätzlich ärgern... Wenn ich irgendwo Waldarbeiter sehe, mach' ich sofort Kehrt. Zum einen ist's wirklich gefährlich, da die auch nicht immer auf Alles schauen können, zum anderen nervt es sie auch, da sie die Arbeit einstellen müssen, um niemanden zu gefährden. Ich kenne das selber aus leidvoller Erfahrung mit den Schwammerlsuchern. Die Hälfte der Leute machen trotz Begrüßung und der Bitte, sich aus dem Gefahrenbereich zu begeben (falls man sie beim Arbeiten überhaupt bemerkt) ungerührt weiter mit ihrer Pilzejagd. Ist wirklich extrem nervig, da man dann wieder mal 10 Minuten (!) oder so nicht weiterschneiden kann (und man schwitzt meistens bei der Arbeit und friert dann entsprechend, außerdem möchte man auch was ausrichten)...
      Mit Mopedfahrern hatte ich bis jetzt auch noch nie Probleme.
      Also hier auch noch mal die Bitte, sich mal in die Lage der Anderen hineinzuversetzen.

      Gruß Martin