Gesperrte Trainingsgelände wegen Corona sind doch wohl völliger Nonsens...

      Gesperrte Trainingsgelände wegen Corona sind doch wohl völliger Nonsens...

      Gerade beim Trial, kann ich ja wohl hervorragend anderen Menschen aus dem Weg gehen/fahren. Im Supermarkt steht ich 2 Meter vor und hinter dem Nächsten. Aber auf dem Motorrad, darf ich im Trainingsgelände mit zig Metern Abstand zu anderen nicht fahren?

      Auf dem Handballplatz ist mir klar, dass dies nicht geht. Aber in unserem Sport wurde vielleicht doch ein bissl überreagiert, oder? Wie seht ihr das? Sehe ich da was verkehrt?

      Gruß vom ziro

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      Ich bin sehr drauf bedacht, die Vorschriften und Hygiene-Maßnahmen zu beachten und einzuhalten. Mir ging es einzig und allein um das Trialfahren. Ich würde mich nie, wie in den Nachrichten zu sehen, mit zig Leuten in den Park begeben oder in Gruppen treffen.
      Mir war das Brockhöfe-Trial schon zu viel und ich bin nach 10 Minuten wieder abgereist. Ich hoffe inständig für alle Teilnehmer, dass da keine Kacke passiert ist...

      Gruß vom ziro
      Bei uns im Verein hieß es auch erst, daß alle Veranstaltungen abgesagt werden, das private Training der Leute dürfe jedoch weiter stattfinden.
      Leider verbietet aber auch das die Vorgabe des Bundeslandes, denn auch ein Trialgelände gilt als „Sportstätte“.
      Daher momentan komplett verboten. :(
      Wenn du irgendwo privat eine Ecke nutzen kannst, darfst du da ja weiterhin trialen.
      Vereinsgelände unterliegen leider den behördlichen Auflagen und da ist jeglicher Vereinssport momentan verboten...

      Das Risiko, sich im Trialgelände mit Corona zu infizieren, sehe ich auch äußerst gering, man hat eben den leichtesten Weg genommen und pauschal alles verboten, befürchte wir werden auch um ein Ausgangsverbot wie in Italien nicht herum kommen, mit etwas Glück ist Ende Mai der Spuk vorbei....
      Ich bin am Wochenende in Brockhöfe noch mitgefahren. Vom Ansteckungsrisiko finde ich Trialsport oder Motorradfahren vertretbar. Eigentlich stehen bei mir in den nächsten Wochen einige Motorradtouren mit Freunden und Familie an. Wir haben aber beschlossen das nicht zu tun und Aktivitäten mit erhöhtem Unfallrisiko zu unterlassen. Die Krankenhäuser haben in den nächsten Wochen sicher wichtigeres zu tun als einen Sportler oder Motorradfahrer zu versorgen.
      Ich werde mich durch Wandern am Rhein fithalten.
      Gruß
      Michael
      Ich sehe das so wie der Michael. Klar 'kuschelt' man beim Trial weniger als z.B. beim Ringen.
      Aber es geht auch nicht alleine darum, sich beim Trial anzustecken.
      Es geht darum, das man das Unfallrisiko minimiert, in dem man sich auf absolut notwendige fahren beschränkt und damit Klinikpersonal und -betten sich auf die Pandemie konzentrieren können.

      Fred
      ......bei uns in Rheinland Pfalz sieht es genau so aus. Vereinsgelände momentan nicht befahrbar. Wettkämpfe auf unbestimmte Zeit verschoben.
      Persönlich denke ich, Ansteckungsgefahr im weitläufigen Gelände sehr minimal, leider kann man da keine Ausnahme machen. Wo sollte man eingrenzen und sagen, diese oder jene Sportart ist erlaubt. Also konsequent alles abriegeln, Hygieneregeln einhalten usw.
      Ich bin Optimist, vieleicht können wir in 4-6 Wochen wieder fahren. Wenn jeder sein Beitrag dazu leistet dann sieht es schon anders aus.
      Gruß betamann

      Trialsprotte wrote:

      Wenn du irgendwo privat eine Ecke nutzen kannst, darfst du da ja weiterhin trialen


      Nein, darum ging es nicht.
      Sondern darum, daß er meinte, es seien nur offizielle Veranstaltungen auf dem Gelände abgesagt, aber das private Training der Vereinsmitglieder dort sei weiterhin erlaubt.
      Das war aber ein Irrtum.

      XTramp wrote:

      Ich sehe das so wie der Michael. Klar 'kuschelt' man beim Trial weniger als z.B. beim Ringen.
      Aber es geht auch nicht alleine darum, sich beim Trial anzustecken.
      Es geht darum, das man das Unfallrisiko minimiert, in dem man sich auf absolut notwendige fahren beschränkt und damit Klinikpersonal und -betten sich auf die Pandemie konzentrieren können.

      Fred

      Ja, AUCH.
      Aber es geht vor allem darum, dass die Menschen zu Hause bleiben und nur für absolut notwendige Gänge rausgehen. ALLE Menschen in Deutschland bundesweit.
      Seltsamerweise können die Italiener, Spanier und Franzosen das für sich akzeptieren.
      Das Virus wird von Mensch zu Mensch weiter gegeben und damit dann in kurzer Zeit vervielfältigt.
      Wenn jetzt ALLE ihre persönlichen Wünsche und Vorlieben zurückstellen, dann kann man die rasante Ausbreitung verlangsamen. Nur so können die Krankenhäuser, Ärzte und Pflegepersonal den Erkrankten überhaupt helfen, denn deren Möglichkeiten und Kapazitäten sind begrenzt und waren auch schon vor Corona am Limit.
      Ohne eine kontrollierte Ausgangssperre wird das leider nicht greifen, die Menschen halten sich leider freiwillig nicht daran. Wenn ich aus dem Fenster sehe und im Fernsehen die Menschenmassen im Cafe und auf den Wiesen ... Die Regierung traut sich nur nicht und aus meiner Sicht wird wertvolle Zeit verloren.
      Für mich ist nicht der genaue Zeitpunkt wichtig, ab wann wieder gefahren werden darf. Ich rechne nicht mit nur wenigen Wochen.
      Viel wichtiger für MICH ist der Wunsch, diese Epedemie überhaupt zu überleben, denn ich stehe ganz weit oben auf der Liste der Menschen mit etlichen Vorerkrankungen.
      Bleibt bitte daheim - die Lage ist so ernst wie es das in Europa seit 100 Jahren nicht gegeben hat.
      Darum geht es
      Bleibt ALLE gesund

      Detlef
      Siege, wenn du kannst.
      Verliere wenn du musst.
      Kapituliere nie
      Heidi Hetzer, 20.06.1937 - 21.04.2019,
      zur Erinnerung an die Frau ohne Bremse
      Vielleicht hilft es ja in Sachen Trial sich einfach mal vorzustellen, wir hätten einen jahreszeitgerechten Wintereinbruch von mehreren Wochen.
      Ärgern, aber eben unabwendbar.
      Ich hab jedenfalls erstmal auf Wintermodus geschaltet.
      Allerdings weiß ich als "alter Mensch" auch noch wie Winter geht......
      whataboutism hilft in der Situation aber auch nicht weiter. Wenn ein Nagelstudio oder ein Friseur noch offen hat, dann vielleicht auch deshalb, weil da Existenzen dran hängen. Das dürfte bei den meisten Trialern eher nicht das Thema sein, oder?

      Ich gehöre zu den sehr wenigen Menschen, die noch täglich zur Arbeit fahren und im Rechenzentrum sitzen, damit viele andere von zu Hause aus arbeiten können. Wenn ich dann auf der Heimfahrt so sehe, wie sich viele verhalten, dann verliere ich den Glauben daran, dass die Menschheit die Krönung der Schöpfung sein soll. Die Hackerbrücke sitzt voll wie eine Telefonleitung, bevor sich die Zugvögel auf den Weg in den Süden machen. Den Fußgängerbereichen sieht man kaum an, dass angeraten ist, zu Hause zu bleiben. Eine Ausgangssperre wird die Folge sein, wenn der Verstand nicht greift. Vielleicht wird denen ja dann bewusst, was der Unterschied zwischen freiwillig und angeordnet ist. Aber vermutlich eher nicht. Das wird dann eher als Schikane angesehen.

      Selbst der Toni hat sich mit der Situation arrangiert ;)

      facebook.com/trialworld.es/videos/840084939800286/

      Fred
      Dem Beitrag von Falconisti kann ich mich nur anschließen! Ich habe 1978 die Schneekatastrophe hautnah im Kreis Plön ( war damals auf einem größeren landwirschaftlichen Betrieb bei Schlesen tätig) miterlebt.Da wurde alles bis auf ein Minimum heruntergefahren und das können wir heute auch ohne verhungern zu müssen.Anscheinend ist vielen die Problematik und die damit einhergehende Gefahr nicht bewußt!
      Bleibt gesund :thumbup: , und irgendwann sehen wir uns wieder !! ;)
      Gruß vom Bultacoopa