kupplung bultaco

      kupplung bultaco

      Hallo
      an meiner Bultaco Alpina 250 lässt sich der Kupplungshebel sehr schwer(für echte Männer) ziehen
      Der K-Zug ist neu und gefettet, kann man da etwas an den Federn verändern das es leichter geht
      oder andere Federn verwenden
      Gruß Pancho
      Hallo Pancho,
      ich habe bei meiner Sherpa den Hebel der vorderen Bremse verwendet( siehe Foto ) , ca . 2-3 cm länger-allerdings muß dann die Kupplung sehr genau eingestellt werden. Später habe ich dann die Kupplungsscheiben der Honda MTX 80 passend gemacht , damit war die Kupplung nochmals leichtgängiger. Der H.J.Pfahler hatte damals auch eine geänderte leichgängigere Kupplung im Angebot. Leider ist er vor ein paar Jahren verstorben. Bei inmotiontrials in England gibt es die geänderte Kupplung zu einem annehmbaren Preis.
      Gruß vom Bultacoopa
      Images
      • DSCF5448.JPG

        656.47 kB, 1,920×1,080, viewed 53 times
      Hallo,

      so weit ich weiß, hat der Pfahler auch MTX80-Kupplungsscheiben verbaut. Wenn man dann noch weichere oder weniger Federn verwendet, reicht am Ende ein Finger.

      Drei von sechs Federn sind oft zu wenig, in meiner Montesa sind es vier von sechs, das hat gut funktioniert. Der Kupplungs-Kit CK 1151 von EBC sollte auch in der Bultaco passen, kostet keine 25 Euro. Vor der Montage eine Nacht in Öl baden, sonst rauchen sie bei der Probefahrt ab!
      Irgendwer hat den Umbau mal hier im Forum beschrieben, sogar mit Bildern. Ich finde den Beitrag gerade nicht mehr.

      Gruß Reinhard
      Ein Mann sollte in seinem Leben ein Haus bauen, einen Sohn zeugen und (scheiß auf den Baum...) eine Montesa fahren!
      Heureka!

      Hier unter "Technik / Veteranen" gab es am 10. Feb 2013 einen Beitrag von b-joe mit dem Titel "umbau bultaco kupplung", den hatte ich in Erinnerung.

      Gruß Reinhard
      Ein Mann sollte in seinem Leben ein Haus bauen, einen Sohn zeugen und (scheiß auf den Baum...) eine Montesa fahren!
      Auch ein Problem ist die Reibung des Drehzapfens der die Druckstange bewegt, mitunter wedrden zu dicke O-Ringe am Zapfen verbaut und oder der Drehzapfen ist nicht richtig geschmiert, da geht richtig viel Energie durch Reibung verloren. Die eleganteste Lösung ist der Einbau eines Nadellagers und eines O-Rings, das verringert den Reibungsverlust der Kupplung um ein Drittel bis zur Hälfte.



      Umbau des Deckels mit Schaft mit und Dichtung, linksseitig (Deckel noch nicht beschichtet), rechtsseitig Original:


      Der Nippel ist zum Abschmieren.

      x3f wrote:

      Mattes Hafen wrote:

      Züge mit Tefloninnenhüllen vertragen überhaupt kein Schmiermittel.


      Das Innenrohr ist in der Regel POM. Öl kein Problem.


      G?nter Kind wrote:

      Zitat x3f: "Das Innenrohr ist in der Regel POM. Öl kein Problem."

      Na da bin ich ja froh, dass meine positive Erfahrung mit dem Ölen von Teflonbowdenzughüllen in der Theorie bestätigt wird und dass das Ölen hoffentlich doch keine forengotteslästerhafte Tätigkeit darstellt... ;)



      Ich hab vor ca. 30 Jahren einen Original Honda Kupplunszug ... schööönnn geölt ... bis es unten wieder
      ... raus kam ,dat Moped war ich glaub ne CBX 750 , und ich hatte tatsächlich ne 2Fingerkupplung ...
      ... für den Moment :) , über Nacht ist die Innenhülle so aufgequollen das man den Kupplungshebel nicht mal
      ... mit beiden Händen bewegen konnte ...ich weiß nicht mehr was es für ein Öl war ...
      ... ich vermute "Caramba " das war ja das "Zauberermittel " ... also Anschiss vom Meister ...
      ... der ist Teflonbeschichtet dat darf man nicht schmieren :( , also heute wurd ich sagen es kommt auf den
      ... Schmierstoff an ... bei zb. Ballistol ,is auch gut für die Haare ... äh Fell , hätte ich keine Bedenken ...

      Post was edited 1 time, last by “Frank F” ().

      Was hilft ist tatsächlich jährliches Spülen der Bowdenzüge im Winter. Ich nehme dazu WD40, (kaufe WD40 im 5 L Gebinde) den Zug ausbauen, oben WD40 reinkippen den Zug des Bowdenzug dabei in dem Mantel hin- und her bewegen bis unten nicht mehr schwarze Brühe sondern hellgelbliches WD40 heraus kommt.
      Dann einen Tag abwarten und danach kann man ggf. mit Teflon oder Öl je nach eigenen Wunsch geschmiert werden.

      Ich benutze Bowdenzug Halbzeuge von Horts (Colander) oder Featherlight (Venhill) beide mit Inlay aus Polyamid, beide mit verzinkten Stahlzügen, kein Edelstahl, der Stahl ist zu weich.

      Die Nippel löte ich i. d. R. selbst ein, mit einer Lötpfanne, hatte mit meinen selbst hergestellten Zügen noch nie ein Problem, mit gekauften schon.